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3D Drucken

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3D Drucken ist ein Verfahren zum schnellen Erstellen von Prototypen (Rapid Prototyping), bei dem Zellulosepulver durch Einspritzen eines Bindemittels gezielt an einzelnen Stellen verfestigt werden. 3D Drucken ist ein generatives Schichtbauverfahren: das Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. Nach Beendigung des Bauprozesses wird das überschüssige Pulver mittels Staubsauger entfernt.

Dieses Funktionsprinzip wird zur Herstellung von Proportionsmodellen, Prototypen oder sogar von Produktionswerkzeugen (Rapid Tooling) verwendet.

Das Modell hat eine raue Oberfläche, ist relativ porös und mechanisch nicht besonders belastbar. Eine Steigerung der Festigkeit kann durch Verwendung anderer Materialien – z. B. einem Pulver auf Gips-Keramik-Basis – auf Kosten der Geschwindigkeit erreicht werden. Inzwischen gibt es auch Maschinen, die durch Verwendung farbigen Binders mehrfarbige Modelle fertigen können. Die Systeme können im Gegensatz zur Stereolithographie auch teilweise im Büro eingesetzt werden und sind wesentlich günstiger in Ihrer Anschaffung.

Quelle: wikipedia | paul martin

 

CAD

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„Computer Aided Design“ Die Entwicklung eines Produktes unter Zuhilfenahme eines Computers. Im Allgemeinen zur Erstellung akkurater Konstruktionsdaten, als Vorlage für die weiteren Entwicklungsschritte.  Die Daten können sowohl 2D als auch 3D Informationen enthalten.

Quelle: paul martin

Corporate Design

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Corporate Design, kurz CD genannt, stellt das optische Erscheinungsbild des Unternehmens dar. Es bezeichnet einen Teilbereich der Corporate Identity und beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritt und andere) als auch das Produktdesign. Auch die Architektur wird bei einem durchdachten Corporate Design mit einbezogen.

Quelle: paul martin | wikipedia

Corporate Identity

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Corporate Identity, kurz CI genannt, ist die Einheit und Übereinstimmung von Erscheinung, Worten und Taten eines Unternehmens mit seinem formulierten Selbstverständnis. CI ist auch die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung nach innen und nach außen.

Quelle: paul martin

Design

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Im Englischen und Französischen bedeutet Design „Gestaltung“ oder „Entwurf. Im Deutschen ist die Bezeichnung „Design“ als Bezeichnung für den Prozess des bewussten Gestaltens vor allem einer Fachszene geläufig. Im Verlauf der jüngeren Designgeschichte wurde er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Hier dient er häufig als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Aspekte eines realen oder virtuellen Objektes, einer Dienstleistung oder Marke. Design wird damit entgegen dem Selbstverständnis der Designer immer noch als Applikation, als „add on“ missverstanden, das vor allem ästhetischen Regeln zu folgen habe. Tatsächlich ist der Designprozess in seiner Praxis weitgehend wertneutral. Seine Ergebnisse sind stets vorläufig: andere Designprozesse können verbessern, überholen oder in Frage stellen. Die Ausweitung des Designbegriffes, seine Öffnung zu verschiedenen Lebensbereichen, die seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu beobachten ist, führte weltweit zu einem verstärkten Interesse an den Ergebnissen des Designvorganges und bewirkte zugleich eine stärkere Unschärfe des Begriffs. Den Wandel des Designbegriffs kritisiert ein Teil der in den Designprozess Involvierten als „Inflationierung“. Tatsächlich hat sich nicht nur der Sprachgebrauch gewandelt, vor allem die Anwendungsbereiche von Designprozessen haben sich vermehrt.

Design orientiert sich am Menschen

Design orientiert sich am Menschen und seinen vielfältigen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstandes an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei den Interessen jener Gruppen oder Personen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst.

Design nutzt vielfältigstes Wissen

Konzepte und Objekte, die für den Menschen geschaffen sind, besitzen vielschichtige Eigenschaften. In der Praxis werden für die Entwicklung von solchen Konzepten und Objekten unterschiedlichstes Wissen oder Elemente benutzt, die aus designtheoretischer Sicht nicht spezifisch für das Design sind. Die meisten industriell hergestellten Objekte bedürfen beispielsweise der Mitwirkung von Technikern, Ingenieuren und Marktstrategen, um aus der Konzeptrealität in die Marktrealität einzutreten. Zwar ist die Verknüpfung etwa von Ingenieurswissen, soziologischem und psychologischen Erkenntnissen für die Theorie interessant, jedoch sind technische Errungenschaften, Erkenntnisse über Gruppenverhalten oder tiefenpsychologische Modelle für sich genommen keine Gegenstände, die spezifisch für das Design wären. In der Praxis werden diese und viele andere Elemente jedoch von den Designern genutzt und in umfangreichere Konzepte und Systeme für den Menschen mit einbezogen. Hier zeigt sich, dass die Designpraxis vielfältigstes Wissen unterschiedlichster Herkunft nutzt. Das Design entwickelt eine Ordnung, um auf den Menschen zu wirken.

Quelle: wikipedia

Design Modell

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Detailliert ausgearbeitetes Modell, welches von seiner äußeren Erscheinung dem späteren Produkt entspricht. Das Modell ist normalerweise nicht funktionsfähig; gibt jedoch Auskunft über Ergonomie Handhabung und Form.

Quelle: paul martin

Duroplast-Spritzgießen

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Das Duroplast-Spritzgießen ist ein Spritzgieß-Verarbeitungsverfahren für duroplastische Kunststoffe. Es unterscheidet sich vom Thermoplast-Spritzgießen in seinen Betriebsparametern. Duroplaste härten durch Einwirken von Temperaturen ab ca. 130°C aus. Nach dem Aushärten ist ein erneutes Aufschmelzen nicht mehr möglich, Recycling jedoch schon. Die aufbereitete Schmelze fließt u.a. wegen der hohen Füllstoffanteile schlechter als Thermoplastschmelzen. Auf diese Besonderheiten muss der Spritzgießvorgang abgestimmt werden. Im Werkzeug härtet die eingespritzte Formmasse durch Vernetzung aus. Das Formteil wird heiß entformt. Mit dem Duroplast-Spritzgießen können sehr große Wanddicken der Teile von bis zu 50 mm realisiert werden. Gute Maßhaltigkeit, die guten elektrischen, mechanischen Eigenschaften und Temperaturbeständigkeit der Teile sind weitere Vorzüge. Der Prozess ähnelt sehr stark dem Elastomer-Spritzgießen. Die Zykluszeiten sind bei der Duroplastverarbeitung in der Regel bei Wanddicken bis ca. 4 mm länger als bei Thermoplasten. Dadurch verlieren Duroplaste im Wirtschaftlichkeitsvergleich meist gegenüber den Thermoplasten, obwohl Duroplaste im Allgemeinen einen günstigeren Materialpreis haben.

Quelle: wikipedia/ paul martin

Elastomer-Spritzgießen

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Das Spritzgießen von Elastomeren erfolgt auf Schneckenspritzgießmaschinen. Elastomere können in Form von rieselfähigen Pulvern oder bandförmig von einer speziellen Förderschnecke, die wenig Scherung in die plastifizierte Masse einbringt, eingezogen werden. Der Zylinder wird meist mit einer Flüssigkeit auf ca 80°C temperiert (Wassertemperierung), um Überhitzung zu vermeiden, da ein zu heißer Spritzzylinder schon ein vorzeitiges ausvulkanisieren des Elastomers zufolge hätte. Weiterhin stellt auch das Gratfreie Spritzgießen von Elastomeren eine besondere Herausforderung dar, da Elastomere im Fließbereich sehr dünnflüssig sind und so ist der Aufwand bei der Werkzeuggestaltung etwas höher als bei Thermoplastwekzeugen. Von den genannten Besonderheiten abgesehen, verläuft der Spritzgießvorgang prinzipiell ähnlich wie beim Thermoplast-Spritzgießen ab. Der grundlegende Unterschied zwischen der Verarbeitung von Elastomeren (z.B. Naturkautschuk) und Thermoplasten (z.B. Polyproplylen) auf Spritzgießmaschinen zeigt die Temperaturverteilung in der Maschine. Bei Thermoplasten ist die Schnecke relativ heiß um Material zu schmelzen. Das Werkzeug hingegen ist relativ kalt um das gerade entstandene Formteil abzukühlen. Die Formstabilität ist durch das Unterschreiten der Erweichungstemperatur gegeben. Bei Elastomeren ist die Schnecke relativ kalt. Das Werkzeug jedoch heißer um die Vulkanisation (Vernetzung/Formgebung) zu ermöglichen. Eine Ausnahme bilden die thermoplastischen Elastomere.

Quelle: wikipedia

Facelift

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Die Optimierung oder Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen formalen Aussage eines Produktes; auch Modellpflege genannt. Der Begriff wird vor allem in der Automobil- Industrie verwendet. Längere Entwicklungszyklen neuer Modelle werden durch stetige, kleinere Optimierungsschritte an den bestehenden Automodellen überbrückt.

Quelle: paul martin

Flächenmodell

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Das Flächenmodell beschreibt die „Außenhaut“ eines Objektes. Ein Würfel würde somit aus sechs verbundenen Flächen bestehen. Der Innenraum ist hohl und die Flächen haben keine Wandstärken.

Quelle: paul martin | wikipedia

Funktionsmodell

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Ein Funktionsmodell dient der Kontrolle eines Funktionsablaufes von Produkten. Je nach Zielsetzung kann die Handhabung, Ergonomie, die technische Funktionsweise oder die physikalischen Eigenschaften eines Produktes getestet werden. Entsprechend der Prüfungsparameter werden die Fertigungsmaterialien ausgesucht.

Quelle: paul martin

Gashinterdruck-Verfahren

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Das Gashinterdruck-Verfahren ist prinzipiell gleich dem Gasinnendruck-Spritzgießen nur mit dem Unterschied, dass das Gas zwischen Werkzeugwand und Formteilaussenhaut gebracht wird. So entsteht dazwischen ein Gaspolster, welches hilft, Einfallstellen auf der gegenüberliegenden Sichtseite des Formteils zu verhindern. Anwendung findet das Verfahren bei stark verrippten Formteilen, bei Formteilen mit partiellen Masseanhäufungen (z.B. Dome) sowie bei Formteilen mit langen Fließwegen.

Quelle: wikipedia

Gasinnendruck-Spritzgießen

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Das Gasinnendruck-Spritzgießen ist prinzipiell ein normales Spritzgießen mit dem Unterschied, dass gegen Ende der Werkzeugfüllphase nach definierter Teilfüllung der Kavität ein Gas (in der Regel Stickstoff) injiziert wird.Das Gas verdrängt die Schmelze, übernimmt mit Drücken bis maximal 300 bar die Restfüllung. Durch Schmelzeverdrängung entstehen Hohlräume. Auf diese Weise lassen sich partiell oder insgesamt dickwandige Teile ohne Einfallstellen mit guter Oberflächenqualität wirtschaftlich herstellen. Es werden kürzere Zykluszeiten mit weniger Material bei oftmals reduzierter Schließkraft erreicht. Die gezielte Hohlraumbildung, die bereits bei der Formteilkonstruktion berücksichtigt werden muss, erhöht die Steifigkeit der Formteile und ermöglicht interessante Designvariationen gegenüber dem normalen Spritzgießen.

Quelle: wikipedia

In-Mold-Verfahren

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Das In-Mold-Verfahren ist ein Spritzgießverfahren. Dabei werden in das Spritzgießwerkzeug eingelegte Substrate wie Stoff, Papier, Holzfurnier oder beliebig bedruckte oder strukturierte Folien hinterspritzt. Auf diese Weise entstehen in einem Arbeitsschritt anspruchsvolle Oberflächen. In der Verpackungsherstellung wird das Verfahren häufig auch In-Mold-Labeling genannt. Es gibt auch ein so genanntes In-Mould Decoration Verfahren, wobei hier die Folie nicht in das Werkzeug eingelegt wird, sondern als ein Folienband mit Hilfe eines Motors senkrecht durch die Form hindurch rollt. Durch Sensoren werden die einzelnen Bilder positioniert. Dieses Verfahren weist eine wesentlich bessere Qualität als das In-Mould-Labeling Verfahren auf. Daher wird dieses Verfahren besonders bei hochpräzisen Formteilen, z.B. Mobilfunktelefonen,

Quelle: wikipedia

Inspiration

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Unter Inspiration versteht man allgemeinsprachlich jene mentale Kraft, die neue Ideen hervorbringt. Inspiration bezeichnet häufig auch ein Erlebnis, das als Auslöser für eine neue Idee angesehen wird, z.B. die Begegnung mit einem Menschen, eine Reise oder ein TraumDas Konzept der Inspiration setzt voraus, dass Kreativität oder Originalität im Menschen durch einen bestimmten Auslöser von außen in Gang gesetzt werden müssen. Allerdings ist noch nicht erforscht, ob dieser Auslöser tatsächlich die neurologische Ursache für Kreativitätsschübe großer Künstler ist, oder ob vielleicht eher interne biologische Prozesse der Grund sind.

Quelle: wikipedia

Intuition

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Die Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen durch sich spontan einstellende Eingebungen zu erlangen, die auf unbewusstem Weg zustande gekommen sind. Intuition steht letztlich hinter aller Kreativität. Der danach einsetzende Intellekt führt nur noch aus bzw. prüft bewusst die „Ergebnisse“, die aus dem Unbewussten kommen.Aspekte der Intuition sind die Begabung, auf Anhieb eine gute Entscheidung zu treffen, ohne die zugrunde liegenden Zusammenhänge explizit zu verstehen. Umgangssprachlich „aus dem Bauch“ („Bauchgefühl“), spontan, oft auch wenn Umfrageergebnisse vorliegen, die eine (andere) Entscheidung nahe legen. Die schnelle Einsicht in Zusammenhänge und ihre Erkenntnis ohne bewusste rationale Ableitung oder Schlüsse. In diesem Zusammenhang sind auch auf Intuition beruhende neue Ideen und Erfindungen zu sehen, die auf der Grundlage einer Eingebung oder Intuition entstehen. „Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist“, sagte Louis Pasteur. Ein Beispiel wäre der im Traum entdeckte Benzolring (wie von Friedrich August Kekulé von Stradonitz berichtet).

Quelle: wikipedia

Konzept

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Ein Konzept ist eine Grundidee oder auch eine Grundstrategie für ein Produkt, welches am Anfang eines Entwicklungsprozesses steht. Ein Konzept kann, muss aber nicht alle Anforderungen eines Pflichtenhefts erfüllen. Die konzeptionelle Betrachtung ist nicht nur formal oder funktional, sondern ganzheitlich.

Quelle: paul martin

Kreativität

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Kreativität bezeichnet die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Ursprünglich wurde der Begriff Kreativität als Bezeichnung für die Ursache persönlicher geistiger Schöpfungen von Künstlern verwendet. In jüngerer Vergangenheit wurde diese menschliche Fähigkeit vermehrt zum Gegenstand des Interesses von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Erforschung kreativer Prozesse und ihre Beherrschbarkeit und Berechenbarkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Kreativität im weitesten Sinn beruht auf der Fähigkeit des menschlichen Gehirns, die Lücke zwischen nicht sinnvoll miteinander verbundenen oder logisch aufeinander bezogenen Gegebenheiten durch Schaffung von Sinnbezügen mittels freier Assoziation mit bereits Bekanntem und spielerischer Theoriebildung (Phantasie) auszufüllen. Das Spiel – auch als Gedankenspiel – gehört als wesentliches Element zur Kreativität. Da die kreativen Denkprozesse weitgehend unbewusst ablaufen, werden kreative Einfälle, wie schon das Wort nahelegt, oft als Eingebung einer überpersönlichen Intelligenz oder Wesenheit (Inspiration, Musenkuss usw.) oder als ein mystisches Geführtwerden erlebt. Im kreativen Schaffensprozess tritt oft ein besonderer Bewusstseinszustand auf, der als Floating (Fließen) bezeichnet wird und meist mit einem vorübergehenden Verlust des Zeitbewusstseins einhergeht. Dieser Zustand ist zugleich konzentriert und dissoziativ. Kreative Denkprozesse können auch im Schlaf ablaufen. Die kreative Sinnproduktion ist besonders in jungen Jahren ausgeprägt und wird später zunehmend durch wissensbezogene, logische Sinnproduktion ersetzt. Sie kann aber durch Übung bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Andererseits kann diese Fähigkeit aber auch durch eine einseitig auf verbalisierbares Wissen orientierte Erziehung und Bildung verschüttet werden. Formalisierung und Spezialisierung der Arbeitsprozesse in der Arbeitswelt tun danach ein Übriges.Der kreative Denkprozess kann auch durch spezielle Kreativitätstechniken gefördert und beschleunigt werden. Nach Joy Paul Guilford wäre Kreativität die zeitnahe Lösung (Flexibilität) für ein Problem mit ungewöhnlichen, vorher nicht gedachten Mitteln (Originalität) und mehreren Möglichkeiten der Problemlösung (Ideenflüssigkeit), die für das Individuum vor der Problemlösung in irgendeiner Weise nicht denkbar ist (Problemsensitivität).

Quelle: wikipedia | paul martin

Lasersintern

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Selektives Lasersintern (SLS) ist ein Verfahren, um räumliche Strukturen durch Sintern aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff herzustellen. Die Energie vom Laser wird vom Pulver absorbiert und führt zu einem lokal begrenzten Sintern oder Verschmelzen von Partikeln unter Reduktion der Gesamtoberfläche (Sintern). Es ist ein generatives Schichtbauverfahren: das Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. Durch die Wirkung der Laserstrahlen können so beliebige dreidimensionale Geometrien auch mit Hinterschneidungen erzeugt werden, z.B. Werkstücke, die sich in konventioneller mechanischer oder gießtechnischer Fertigung nicht herstellen lassen. Möglich ist auch die direkte Verwendung metallischer Pulver ohne Zusatz eines Binders. Die Metallpulver werden dabei vollständig aufgeschmolzen. Diese Verfahrensvariante wird auch als „Selektives Lasermelting“ (SLM) bezeichnet. Durch den hohen maschinellen Aufwand und insbesondere die langen Prozesszeiten werden die Verfahren besonders zum Fertigen von Prototypen und kleinen Stückzahlen komplizierter Teile verwendet. Die Fertigung eines Teils oder mehrerer Teile gleichzeitig erfolgt üblicherweise vollautomatisch aus am Computer erstellten CAD-Daten.

Quelle: wikipedia | paul martin

Mehrkomponenten-Spritzgießen

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Beim Mehrkomponenten-Verfahren gibt es verschiedene Arten des Spritzgießens, denen allen gemeinsam ist, dass Spritzgießmaschinen mit zwei oder auch mehreren Spritzeinheiten aber ggf. nur einer Schließeinheit benötigt werden. Die Spritzeinheiten müssen harmonierend arbeiten aber immer unabhängig voneinander steuerbar sein. Die Komponenten können durch eine Spezialdüse eingespritzt oder an verschiedenen Stellen ins Werkzeug eingebracht werden.Die Kunststoffe können unterschiedlich sein, sollten jedoch eine gewisse Haftung zueinander aufweisen wie PP/PE, PMMA/PS, CA/ABS und PC/ABS, sofern beim Fertigteil eine feste Verbindung der Komponenten untereinander notwendig ist. Bei Mehrkomponentenbauteilen in denen sich die einzelnen Teile untereinander bewegen sollen, z. B. Lüftungsauströmer im Auto oder Spielzeugfiguren, ist dies nicht erwünscht.

Quelle: wikipedia

Mock- Up

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Einfaches Modell zur grundsätzlichen Veranschaulichung von Form, Volumen, Funktion oder Handhabung. Die verwendeten Materialien entsprechen selten dem Endprodukt und Details sind am Modell noch nicht berücksichtigt.

Quelle: paul martin

Positionierung

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Die Positionierung im Marketing bezeichnet das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet. Dabei geht die Positionierung von der Abbildung des Meinungsbildes zu einem Produkt (z. B. Sach- oder Dienstleistung) in einem psychologischen Marktmodell aus. Daraus resultierende Maßnahmen sind:

– Kommunikationspolitische Maßnahmen

– Veränderung der beurteilungsrelevanten Merkmale zur Annäherung an Idealpositionen

– Entdecken und Bearbeiten von Marktnischen

Quelle: wikipedia | paul martin

Prototyp

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Ein Prototyp entspricht in fast allen Aspekten (Form, Volumen, Funktion oder Handhabung) dem späteren Produkt; ist jedoch eine Einzelanfertigung. Aufgrund dieser Fertigung werden teilweise Materialien verwendet, die dem späteren Fertigungsmaterial nur annähernd entsprechen.

Quelle: paul martin

Pulverspritzgießen

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Das Pulverspritzgießen wird untergliedert in zwei Fertigungsmethoden, in Metallpulverspritzgießen und Keramikpulverspritzgießen. So wird z.B. das keramische Ausgangspulver mit verschiedenen Polymeren gemischt. Dadurch wird das Pulver plastifiziert, welches für den Spritzguss Voraussetzung ist. Nach dem Spritzguss müssen die für die Plastifizierung verwendeten Polymere dem Bauteil entzogen werden. Im letzten Schritt wird das Bauteil gesintert.Dieses Verfahren ermöglicht größere Stückzahlen und/oder technisch anspruchsvolle und komplexe Teile (auch im Mikrobereich), ein effizientes Fertigungsverfahren mit ausgezeichneten Toleranzeinhaltungen. Obwohl die Schwindung beim Pulverspritzgießen bei einer Größenordnung von rund 20 % liegt (dies ist vom Binderanteil und von der Korngrößenverteilung des Pulvers abhängig), sind durch den gut reproduzierbaren Prozess sehr genaue und filigrane Bauteile herstellbar.

Quelle: wikipedia | paul martin

Rapid Prototyping

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Rapid Prototyping ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid-Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosen oder formneutralen Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen.

Zu den Verfahren des Rapid Prototyping gehören unter anderem folgende Verfahren:

Stereolithografie (STL oder SLA) > flüssige Duromere

Selektives Lasersintern (SLS) > Thermoplaste: Polycarbonate, Polyamide, Polyvinylchlorid/ Metalle

Polyamidguss > Polyamide

Lasergenerieren > Metallpulver

Fused Deposition Modeling (FDM) > ABS, Polycarbonat

Laminated Object Modelling (LOM) > dünne Schichten aus Papier, Kunststoff, Keramik oder Aluminium

3D Printing > Kalkpulver mit Epoxid-Hülle

Contour Crafting (CC) > Beton

Multi Jet Modeling > wachsartige Thermoplaste, UV-empfindliche Photopolymere

Space Puzzle Molding, SPM-Verfahren > Kunststoffteile aus Originalmaterial in Serienqualität

Quelle: wikipedia

Rendering

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Ein Rendering ist die Umsetzung einer oft vorher angelegten Skizze in idealisierter Darstellung. Die Visualisierung kann mit Markern, Buntstiften, Airbrush oder natürlich per Computer erstellt werden. Natürlicher Phänomene wie Textur, Reflexion, Schatten, etc. werden optimal abgebildet, um den Betrachter einen genauen Eindruck des späteren Produktes zu ermöglichen. Die Materialität des Produktes kommt zum Tragen.

Quelle: paul martin

Sandguss

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Das Sandformverfahren gehört zur Gruppe der Gussverfahren der Verlorenen Form. Ein Modell (z.B. aus Holz, Metall oder gebranntem Ton) wird dafür in Sand (als Formstoff) abgeformt, das Modell entfernt und der verbliebene Hohlraum mit geschmolzenem Metall ausgegossen. Das Metall fließt dank seines Eigengewichtes durch ein System von Zuleitungen in die Sandform, ein System von Austrittskanälen erleichtert in manchen Fällen das Entweichen der Luft aus den Hohlräumen. Die Herstellung von Teilen mit komplizierten Formen und kleinen Materialquerschnitten erfordert großes Wissen und Erfahrung und stellt eine Kunst dar. Aus diesem Grund ist der Sandguss heute durch Schleuderguss ergänzt worden.

Quelle: wikipedia

Schleuderguss

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Beim Schleuderguss wird flüssiges Metall (Schmelze) oder Kunststoff in eine um ihre Mittelachse rotierende Gussform (Kokille) gefüllt. Durch Zentrifugalkraft wird die Schmelze an die Kokillenaußenwand gepresst. Beim Erstarren nimmt die Schmelze die Form der Kokille an. Die Kokille dreht sich solange, bis das Stück erkaltet ist (Auspack-Temperatur erreicht). Es entsteht ein hohles Gussstück mit dem Profil der Kokilleninnenseite, dessen Wandstärke durch die Menge der Schmelze bestimmt wird. Beim Schleuderguss mit horizontaler Drehachse beeinflusst auch die Umdrehungsgeschwindigkeit und die axiale Verschiebung der Gießrinne die Wandstärke.

Quelle: wikipedia

Schmelzkern-Spritzgießen

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Das Schmelzkern-Spritzgießen ist ein Sonderverfahren des Kunststoff-Spritzgießens. Es dient zum Herstellen von Formteilen mit Hohlräumen oder Hinterschneidungen, die mit Werkzeugen mit entformbaren Kernen nicht möglich wären.Das Verfahren besteht aus drei wesentlichen Schritten. Zunächst gießt man aus einem niedrigschmelzenden Metall einen Kern, der dem zu formenden Hohlraum im vorgesehenen Formteil entspricht. Dieser wird im zweiten Schritt in das Spritzgießwerkzeug eingelegt und mit Kunststoff umspritzt. Formteil und Kern werden gemeinsam entformt und im dritten Schritt in ein Heizbad gebracht, um den Kern auszuschmelzen. Die Badtemperatur wird etwas höher als der Schmelzpunkt der Kernlegierung gewählt, so dass das Spritzgussteil noch nicht beschädigt wird. Durch induktives Erwärmen des Kernmetalls im Heizbad verringert sich die Ausschmelzzeit auf wenige Minuten. Flüssiges Kernmetall sammelt sich am Boden des Heizbads und ist für neue Kerne nutzbar.Anwendung findet das Schmelzkernverfahren zum Beispiel für spritzgegossene Saugrohre von Pkw-Motoren. Durch Modifizierung der Anlage kann man inzwischen jedoch auch kleine Formteile wie Armaturen oder Pumpengehäuse herstellen, indem die Herstellung der Schmelzkerne und der umspritzten Teile auf einer Spritzgießmaschine durchgeführt wird.

Quelle: wikipedia

Skizze

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Die Skizze ist ein Entwurf, ein Konzept, ein erster Überblick. Eine Skizze im Bereich Design ist das visuelle Festhalten eines Gedanken und somit nicht zwingend realitätsgetreu in der Darstellung. Die Skizze dient dem Designer als schnelle Gedächtnisstütze und als einfache Ausdrucksmöglichkeit, bei der es nicht auf Genauigkeit, sondern die markante Darstellung einer Idee ankommt. Dient die Skizze zur Kommunikation mit anderen, sollte die Darstellung zumindest so ausgearbeitet sein, dass diese verstanden wird.

Quelle: paul martin | wikipedia

Spritzblasen

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Das Spritzblasen und das Streckblasen sind Verfahren aus der Fertigungstechnik zur wirtschaftlichen Herstellung von direkt gebrauchsfertigen Hohlkörpern, mit einem präzisen Mündungs-, Dichtbereich und gleich bleibender Wandstärke. Im Vergleich zum Extrusionsblasen haben diese Hohlkörper keine Nähte (Quetschkanten) und können so auch Drücken standhalten, die zum Beispiel beim Befüllen mit kohlesäurehaltigen Getränken entstehen.

Quelle: wikipedia

Spritzgießen

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Das Spritzgießen ist ein Urformverfahren, welches hauptsächlich in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile in großer Stückzahl herstellen. Dazu wird mit einer Spritzgießmaschine der jeweilige Werkstoff, meist Kunststoff, in einer Spritzeinheit plastifiziert und in ein Spritzgießwerkzeug eingespritzt. Der Hohlraum, die Kavität, des Werkzeugs bestimmt die Form und die Oberflächenstruktur des fertigen Teils. Mit dem Spritzgießen lassen sich Gegenstände mit hoher Genauigkeit, wie zum Beispiel für die Feinwerktechnik, und/oder Massenprodukte in kurzer Zeit herstellen. Dabei kann die Oberfläche des Bauteiles nahezu frei gewählt werden. Glatte Oberflächen für optische Anwendungen, Narbungen für berührungsfreundliche Bereiche, Muster und Gravuren lassen sich herstellen. Das Spritzgussverfahren ist (fast nur) für größere Stückzahlen wirtschaftlich sinnvoll.

Quelle: wikipedia

Stereolithografie

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Stereolithografie ist ein technisches Prinzip des Rapid Prototyping, oder des Rapid-Manufacturing in dem sich ein Werkstück durch frei im Raum materialisierender (Raster-)Punkte schichtenweise aufgebaut wird. Ein lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer), zum Beispiel Epoxidharz, wird von einem Laser in dünnen Schichten ausgehärtet. Dieser Prozess erfolgt in einem Bad, welches mit den Basismonomeren des lichtempfindlichen (photosensitiven) Kunststoffes gefüllt ist. Die Stereolithographie ist ein generatives Schichtbauverfahren: das Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. Durch die Wirkung der Laserstrahlen auf den lichtaushärtenden Photopolymer, können so beliebige dreidimensionale Geometrien auch mit Hinterschneidungen erzeugt werden, z.B. Werkstücke, die sich in konventioneller mechanischer oder gießtechnischer Fertigung nicht herstellen lassen. Die Fertigung eines Teils oder mehrerer Teile gleichzeitig erfolgt üblicherweise vollautomatisch aus am Computer erstellten CAD-Daten.

Quelle: wikipedia | paul martin

Stranggießen

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Stranggießen ist ein Verfahren zum Herstellen von Halbzeug aus Metallen und ihren Legierungen. Im Gegensatz zum Blockguss wird das Verfahren kontinuierlich (Endlosstrang) durchgeführt. Dafür wird eine bodenlose, oszillierende Kokille (wassergekühlt) verwendet, in die das flüssige Metall gegossen wird. Innerhalb der Kokille erstarrt die Strangschale, die dann in Gießrichtung abgezogen wird und den flüssigen Kern umschließt. Nach dem Verlassen der Kokille wird der Strang weiter mit Luft und Wasser gekühlt, bis er genügend abgekühlt ist. Entsprechend der Kokillenanordnung wird zwischen horizontalem und vertikalem Stranggießen unterschieden.

Quelle: wikipedia

Styling

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Die rein formale Betrachtung eines Produktes zur ästhetischen Aufwertung des gleichen. Alle anderen Produktansprüche werden diesem Leitmotiv untergeordnet oder sind schon gelöst.

Quelle: paul martin

TEST LL 01

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„Ich kann nicht an neue Ufer vordringen, wenn ich nicht den Mut aufbringe, die alten zu verlassen.“
„I cannot reach new shores if I do not have the courage to leave the old ones.“
André Gide 1869 – 1951

Thermoformen

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Das Thermoformen ist ein Verfahren zur Umformung von thermoplastischen Kunststoffen. Früher wurde es auch mit den Begriffen Warmformen, Tiefziehen oder Vakuumtiefziehen bezeichnet. Man unterscheidet die Thermoformverfahren nach dem Halbzeug: Dünnere Halbzeuge werden Folien genannt, dickere Platten. Folien-Halbzeuge können auf grossen Rollen den Thermoformautomaten zugeführt werden. Dabei sind die Thermoformen die Werkzeuge für das Thermoformen. Neben dem klassischen Anwendungsbereich Verpackungen, hat das Thermoforming vermehrt Anwendungen im industriellen Bereich gefunden. Als Alternative zum Spritzguß zeichnet es sich durch günstige Werkzeugkosten aus und ist besonders bei kleinen und mittleren Serien besonders wirtschaftlich. Beispiele für Thermoformteile sind Hauben und Verkleidungen aller Art für den Maschinen- und Anlagenbau, für Agrar- und Baumaschinen, Flurförderzeuge und dem Nutzfahrzeugbau. Insbesondere die Kombination aus Formgebung, Farbigkeit und Funktion läßt Industriedesigner vermehrt auf dieses Verfahren zurückgreifen.

Quelle: wikipedia

Thermoplast- Schaumgießen

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Durch Zugabe von Treibmitteln zu einer Reihe von Thermoplasten, auch solche mit Füllstoffen (Glas- oder Karbonfasern) lassen sich Schaumstrukturen in Spritzgussteilen erstellen. Die Treibmittel können je nach Art und Konsistenz dem Granulat in wenigen Prozent zugemischt oder der Schmelze im Zylinder in flüssigem Zustand unter hohem Druck zugepumpt werden. Im Kern besitzen die entstehenden Formteile eine Schaumstruktur, zur Oberfläche hin eine weitgehend kompakte Außenhaut. Das Verfahren wird angewendet, um z. B. dickwandige Partien an Spritzgussteilen mit einem Schaumkern zu versehen, um Einfallstellen zu vermeiden bis hin zur Innenschäumung relativ dickwandiger Formteile, um Gewicht sparen zu können, ohne die Wanddicke reduzieren zu müssen. Normale Spritzgießmaschinen sind für das Verfahren verwendbar. Das TSG-Verfahren eignet sich dafür, besonders steife Konstruktionen zu erstellen, da beliebige Wanddickenunterschiede herstellbar sind, ohne dass Einfallstellen entstehen.

Quelle: wikipedia | paul martin

Thermoplast-Spritzgießen

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Das Thermoplast-Spritzgießen ist Grundlage für alle anderen Spritzgießverfahren und das am häufigsten verwendete Kunststoffverarbeitungsverfahren überhaupt. Eine Schneckenkolbenspritzgießmaschine zieht meist Kunststoffe in Form eines Granulats aus einem Trichter in die Schneckengänge ein, zerteilt und schert sie. Die dadurch entstehende Friktionswärme sorgt in Verbindung mit der vom beheizten Zylinder zugeführten Wärme für eine relativ homogene Schmelze. In der sog. Einspritzphase wird die Schmelze unter hohem Druck in den formgebenden Hohlraum des temperierten Spritzgießwerkzeugs gedrückt. Ein reduzierter Druck wirkt als Nachdruck noch so lange auf die Schmelze, bis die Anbindung (Anguss) erstarrt ist. Dadurch wird die beim Abkühlen entstehende Volumenschwindung weitgehend ausgeglichen. Danach beginnt die Rotation der Schnecke. Während auf diese Weise die Schussmasse für das folgende Formteil aufbereitet wird, kann das Formteil im Werkzeug noch abkühlen bis die Seele (flüssiger Kern) erstarrt ist. Das Werkzeug öffnet sich und wirft das fertige Formteil aus.Die verarbeiteten thermoplastischen Kunststoffe werden durch Additive und Füllstoffe für den Spritzguss und die spätere Verwendung modifiziert. Darunter sind auch sehr harte anorganische Füllstoffe wie Glaskugeln oder Glasfasern. Im Fahrzeugbau werden Polyolefine, hauptsächlich Polypropylen für Armaturenbretter und Stoßstangen im Spritzguss verwendet. Plexiglas (PMMA) und Polycarbonat (PC) werden für transparente Gegenstände (KFZ-Scheinwerfer, Rückleuchten) verwendet. Polystyrol (PS) und dessen Copolymere (ABS = Acrylnitril-Butadien-Styrol) werden größtenteils für Spielzeug (z.B. Lego) und Haushaltsgeräte benutzt. Polyamid (PA), Polyoxymethylen (POM) und viele weitere technische Kunststoffe werden ebenfalls im Maschinenbau und der Elektrotechnik eingesetzt, allerdings in wesentlich geringeren Mengen für meist hochpreisige Teile.

Quelle: wikipedia | paul martin

Tiefziehen

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Tiefziehen ist das Zugdruckumformen eines Blechzuschnitts in einen einseitig offenen Hohlkörper oder eines vorgezogenen Hohlkörpers in einen solchen mit geringerem Querschnitt ohne gewollte Veränderung der Blechdicke. Das Tiefziehen zählt zu den bedeutendsten Blechumformverfahren und wird sowohl in der Massenfertigung als auch in Kleinserien eingesetzt, wie z. B. in der Verpackungs- und Automobilindustrie sowie im Flugzeugbau.

Quelle: wikipedia

Urheberrecht

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Mit Urheberrecht wird in einem Rechtssystem der Schutz eines Werks für seinen Urheber bezeichnet. Dieser Schutz berücksichtigt die wirtschaftlichen Interessen und die Ideale des Urhebers am Werk. Das Urheberrecht schützt geistige und künstlerische Leistungen. Ein urheberrechtlicher Schutz ist nur dann möglich, wenn die geistige oder künstlerische Leistung eine angemessene Schöpfungshöhe aufweist. Das Urheberrecht muss nicht angemeldet werden, es entsteht im Moment der Schaffung. Dem Urheber steht das Recht der Verwertung seines Werkes zu, dieses beinhaltet die Vervielfältigung, die Verbreitung, die Ausstellung, die öffentliche Wiedergabe und die Bearbeitung des Werkes. Er darf die Rahmenbedingungen der Verwertung festlegen. Zudem ist die Urheberrechtsbezeichnung geschützt. Der Urheber kann die Entstellung eines Werkes verbieten. Eine Reihe von wichtigen Merkmalen des Urheberrechts sind in verschiedenen Ländern unterschiedlich geregelt. In Deutschland gilt das Urheberrecht als absolutes Recht und ist als solches grundsätzlich nicht übertragbar, sondern kann nur vererbt werden. Übertragbar durch den Urheber sind lediglich Nutzungsrechte und gewerbliche Schutzrechte an seinem urheberrechtlichen Werk
Quelle: wikipedia

User Interface

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Mit dem User Interface (Benutzerschnittstelle) wird das Untersystem in einem Mensch-Maschine-System bezeichnet, mit dem Menschen interagieren. Sie muss, um vom Menschen bedienbar zu sein und auf die Bedürfnisse des Menschen angepasst sein. Die User Interface wird auch Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) genannt und es erlaubt dem Bediener das Bedienen der Maschine, das Beobachten der Anlagenzustände und falls erforderlich das Eingreifen in den Prozess. Die Bereitstellung der Informationen erfolgt entweder hardwaretechnisch über Bedienpulte mit Signallampen, Anzeigefeldern und Tastern oder softwaretechnisch über ein Visualisierungssystem, das auf einem Terminal läuft. Dieses wird auch als „Graphical User Interface“ GUI bezeichnet. Der Erfolg sowie die Beliebtheit eines technischen Produktes (Maschine, Anlage, System) hängt nicht nur von den Faktoren Preis, Zuverlässigkeit und Lebensdauer ab, sondern auch von dem Faktor Handhabbarkeit oder Bedienungsfreundlichkeit. Idealerweise ist eine User Interface intuitiv, also ohne Schulungsaufwand zu bedienen. Dies erreicht man vor allem über eine natürliche Benutzerschnittstelle, auch “ Natural User Interface“ NUI genannt. Der Benutzer führt die Aktion direkt aus und drückt nicht einen Funktionsknopf, der die Aktion beschreibt.
Quelle: wikipedia | [paul]martin

Volumenmodell

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Das Volumenmodell ist eine Erweiterung des Flächenmodells, das durch zusätzliche Konstruktionsdaten die Beschreibung eines Volumens zulässt. Ein solches Objekt (= Volumenkörper) besitzt eine geschlossene Hülle, welche die eindeutige Definition von innen und außen zulässt. Volumenkörpern können Eigenschaften zugeordnet werden. Beispielsweise kann durch die Zuordnung einer Dichte die Masse des Körpers – dynamisch, in Abhängigkeit vom Volumen – errechnet werden. Auch können Wandstärken beschrieben werden.
Quelle: wikipedia | [paul]martin

Wachsplotten

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Wachsplotten ist ein Verfahren zum schnellen Erstellen von 3D Formen (Rapid Prototyping), bei dem ein Wachsmaterial als Stützmaterial verwendet und durch Erwärmen verflüssigt wird. Das Bauteil selbst wird analog zur Stereolithografie aus einem Photopolymer erzeugt. Beide Materialien werden über einen modifizierten Druckkopf (ähnlich den Tintenstrahldruckern) aufgetragen. Zusätzlich sorgt eine Lichtquelle für die Belichtung und damit das Aushärten des Photopolymers. Diese Systeme können im Gegensatz zur Stereolithographie auch im Büro eingesetzt werden und sind wesentlich günstiger in Ihrer Anschaffung.
Quelle: wikipedia | [paul]martin

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