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Im Englischen und Französischen bedeutet Design „Gestaltung“ oder „Entwurf. Im Deutschen ist die Bezeichnung „Design“ als Bezeichnung für den Prozess des bewussten Gestaltens vor allem einer Fachszene geläufig. Im Verlauf der jüngeren Designgeschichte wurde er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Hier dient er häufig als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Aspekte eines realen oder virtuellen Objektes, einer Dienstleistung oder Marke. Design wird damit entgegen dem Selbstverständnis der Designer immer noch als Applikation, als „add on“ missverstanden, das vor allem ästhetischen Regeln zu folgen habe. Tatsächlich ist der Designprozess in seiner Praxis weitgehend wertneutral. Seine Ergebnisse sind stets vorläufig: andere Designprozesse können verbessern, überholen oder in Frage stellen. Die Ausweitung des Designbegriffes, seine Öffnung zu verschiedenen Lebensbereichen, die seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu beobachten ist, führte weltweit zu einem verstärkten Interesse an den Ergebnissen des Designvorganges und bewirkte zugleich eine stärkere Unschärfe des Begriffs. Den Wandel des Designbegriffs kritisiert ein Teil der in den Designprozess Involvierten als „Inflationierung“. Tatsächlich hat sich nicht nur der Sprachgebrauch gewandelt, vor allem die Anwendungsbereiche von Designprozessen haben sich vermehrt.

Design orientiert sich am Menschen

Design orientiert sich am Menschen und seinen vielfältigen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstandes an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei den Interessen jener Gruppen oder Personen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst.

Design nutzt vielfältigstes Wissen

Konzepte und Objekte, die für den Menschen geschaffen sind, besitzen vielschichtige Eigenschaften. In der Praxis werden für die Entwicklung von solchen Konzepten und Objekten unterschiedlichstes Wissen oder Elemente benutzt, die aus designtheoretischer Sicht nicht spezifisch für das Design sind. Die meisten industriell hergestellten Objekte bedürfen beispielsweise der Mitwirkung von Technikern, Ingenieuren und Marktstrategen, um aus der Konzeptrealität in die Marktrealität einzutreten. Zwar ist die Verknüpfung etwa von Ingenieurswissen, soziologischem und psychologischen Erkenntnissen für die Theorie interessant, jedoch sind technische Errungenschaften, Erkenntnisse über Gruppenverhalten oder tiefenpsychologische Modelle für sich genommen keine Gegenstände, die spezifisch für das Design wären. In der Praxis werden diese und viele andere Elemente jedoch von den Designern genutzt und in umfangreichere Konzepte und Systeme für den Menschen mit einbezogen. Hier zeigt sich, dass die Designpraxis vielfältigstes Wissen unterschiedlichster Herkunft nutzt. Das Design entwickelt eine Ordnung, um auf den Menschen zu wirken.

Quelle: wikipedia

In English and French design means „Creation“ or „Draft“. In German, the term design stands for the conscious process of creation mainly through a specialist familiar scene. During the more recent design history, it was part of the general language use. Here it often serves as a collective term for all aspects of a deliberately created real or virtual object, service or brand. Design is in contrary to the self-understanding of the designer still misunderstood as an „add on“, which mainly has to follow aesthetic rules. However, the design process is in his practice largely neutral. Its results are always provisional since other design processes can always improve, overtake or question the achievement. The extension of the term design, its openness to different areas of life, can be observed since the eighties of the twentieth century. It was leading to an increased worldwide interest in the results of the design process and also resulted in a greater blurring of the concept. Designers criticize that the changing mindset of what is considered design was leading to an inflation of the term. Indeed, not only has the language evolved, especially the areas of application of design processes has increased.

Design orientates itself by the person

Design is based on the people and its diverse needs. These needs range from physical and psychological needs, to needs of the human mind to the present environment. Design follows the interests of those groups or people to whom the design should be served. This is why design and its creation are mainly purpose oriented. The term „functionality“ is therefore coined in the design theory. Not least because of its purpose orientation, design differs from the art.

Design uses the most varied knowledge

Concepts and objects, which for humans are created, have complex properties. In practice, for the development of such concepts and objects, various knowledge is used, which is from a design- theoretical point of view not specific to the design. Most industrially produced objects, for example, require the participation of technicians, engineers and market strategists, to go from concept to reality and to enter the market. Although the combination of engineering knowledge, sociological and psychological evidence are interesting for the theory, its technological achievements, knowledge of group behavior, or deep psychological models itself are no topics that are specific to design. In practice, these and many other elements are used by designers, which are involved in larger concepts and systems for people. This shows that the design practice uses varied knowledge of different origins. The design is developing patterns, which influence people.

Source: wikipedia | [paul]martin